Workshop Impro-Coaching

In diesem Workshop vereinen sich Improvisations-Theater, Coaching und Austausch in der Gruppe.

Wofür das gut ist?
> Viel Spaß
> Anliegen oder Probleme jeglicher Art auf eine neue Weise betrachten und Lösungsimpulse ableiten
> Durch Gruppenreflexion Unterstützung und neue Blickwinkel erhalten
> Körpersprache verstehen lernen und Selbstsicherheit gewinnen
> etwas neues ausprobieren, neue Leute in sicherem Rahmen kennenlernen
> dich selbst entdecken 

Als zertifizierte Psychodrama-Coachin, erfahrene Improtheater-Spielerin und Workshop-Leiterin begleite ich dich und die Gruppe auf einer ganz besonderen Reise. Es gibt keinen Fahrplan, aber sehr viel Raum für das was du mitbringst, wer du bist und wer du vielleicht werden möchtest. 

Das bekommst du: 4 x 2 Stunden voller Inspiration, Selbstfindung, Gruppendynamik und Lösungsimpulsen. 

Wir treffen uns Dienstags von 19 – 21 Uhr in meinem Coachingraum in Zirndorf (Nähe Bahnhof). 
Termine sind: 19. & 26. August, 2. & 9. September

Deine Investition: 146 Euro

Anmeldung unter: https://www.orbnet.de/p/caph-coach/impro

Wie Führung gelingt, wenn es unangenehm wird: Kritikgespräche richtig führen

Kritik empfinden viele Menschen als unbequem. Für die, die sie äußern – und für die, die sie hören.
Doch gerade in Momenten, in denen etwas „nicht rund läuft“, zeigt sich wahre Führung.
In diesem Beitrag zeige ich, woran Kritikgespräche oft scheitern – und wie sie gelingen können: klar, respektvoll und wirksam.

Darum werden Kritikgespräch häufig vermieden

Die Ursachen Kritikgespräche zu meiden sind vielfältig. Häufige Ursachen sind jedoch:

  • Angst vor Eskalation: „Was, wenn der Mitarbeiter weint oder schreit?“. „Was wenn es hinterher noch schlimmer wird?“
  • Harmoniebedürfnis: „Was, wenn unser Verhältnis hinterher angeschlagen ist?“. „Was, wenn ich die Mitarbeiterin kränke?“
  • Unsicherheit über den Ablauf oder Ton des Gesprächs

Die Folge: unausgesprochene Konflikte rauben Energie. Und zwar meist dem ganzen Team. Es entsteht Frust – und zwar meist auf beiden Seiten. Es kommt zu Leistungseinbrüchen.

Kritik ist ein anderes Wort für Hilfe. Sie kann auch Hilfe zur Selbsthilfe sein. Gut geäußerte Kritik kann die Verbindung zwischen Menschen eher stärken. Machen Sie sich das bewusst, wenn es Ihnen schwerfällt, Kritik zu äußern.

Wann ein Kritikgespräch sinnvoll ist und wann nicht

Führen Sie keine Gespräche aus dem Ärger heraus. Wollen Sie nur Dampf ablassen, dann lieber kein Gespräch führen.
Ist das Verhalten eines Mitarbeitenden wirklich störend und soll verändert werden? Los geht’s: Führen Sie ein Kritikgespräch!

Was eine gute Vorbereitung ausmacht

Werden Sie sich selbst klar darüber, was Sie wirklich stört und was sich verändern soll. Sammeln Sie Fakten. Sorgen Sie für einen ruhigen Ort und gehen Sie mit einer offenen Haltung in das Gespräch. Wenn Sie meinen, Sie wüssten bereits alles über den Menschen und seine Beweggründe, reflektieren Sie zunächst noch einmal sich selbst.

Geben Sie dem Gespräch Struktur

Eine bekannte Formel ist das 3-W-Feedback. Hier werden Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch geäußert.

Ein Beispiel:

Wahrnehmung:
„Ich habe gestern im Meeting gehört, wie du mehrfach reingesprochen hast, während andere gesprochen haben.“ (Beobachtete Fakten)

Wirkung:
„Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass andere sich nicht trauen, ihre Ideen auszusprechen. Somit entgehen uns vielleicht wertvolle Impulse für das Kundenprojekt.“ (Was macht das mit mir oder dem Team, welche Auswirkungen hat das?)

Wunsch:
„Ich wünsche mir, dass du den anderen mehr Raum gibst, bevor du reagierst.“
(Wie soll es künftig anders sein.)

Mit Hilfe solcher Strukturformeln und echten Ich-Botschaften geäußertes Feedback, wird meist leichter angenommen. Doch Achtung, es gibt Fallen. Zum Beispiel, keine echten Fakten zu nennen oder falsche Ich-Botschaften zu äußern.

Ein vorgestelltes „Ich“ macht noch keine echte Ich-Botschaft.
„Ich habe den Eindruck, du kommst immer zu spät und bist total unzuverlässig.“ Hier handelt es sich um eine Du-Botschaft.
Stattdessen könnten Sie sagen: „Da ich sehr unter Druck stehe ist es mir wichtig, dass Meetings pünktlich beginnen. Nur so kann ich meinem engen Terminkalender gerecht werden.“

Was tun bei Killerphrasen und schwierigen Reaktionen?

Tränen, Schweigen, Aggression oder Abwehr?
Fragen Sie sich: „Was steckt dahinter?“, bleiben Sie präsent und geben dem Gegenüber Raum in seinen Emotionen.

Sprechen Sie Schweigen neutral an: „Ich merke, du sagst gerade nichts. Brauchst du einen Moment?“

Reagieren Sie mit souveränen Fragen auf Killerphrasen: „Dafür bin ich nicht zuständig.“ – „Was wäre möglich, wenn du es trotzdem unterstützt?“

Erste Hilfe in schwierigen Situationen, ist also ein respektvoller Wechsel auf die Metaebene mit Beobachtungen oder Fragen.

Ihre Mitarbeitenden fühlen sich gesehen, Sie bleiben wirkungsvoll. Ein echter Dialog kann entstehen mit der Möglichkeit, gemeinsame Vereinbarungen für die Zukunft zu treffen.

Fazit: Kritik kann Verbindung stärken

Kritik gibt Mitarbeitenden die Chance zu wachsen. Sie entlastet die Führungskraft und das Team. Wenn sie respektvoll, klar und auf Augenhöhe geführt wird, kann sie die Verbindung zwischen Menschen stärken.
Wenn Sie gut vorbereitet und mit dem richtigen Handwerkszeug in Kritikgespräche gehen, werden aus unangenehmen Momenten echte Chancen für Entwicklung.

Kritik als Führungskraft äußern. So machen Sie es klar, menschlich und wirksam

„Kritik zu äußern fällt vielen Führungskräften schwer, ohne dass sie es merken. Wie Sie mit Empathie, Klarheit und fundierten Werkzeugen wirkungsvoll führen, lesen Sie hier.“

„Ich habe es ihm doch gesagt.“
So klingen häufig Führungskräfte, die sich über ein Teammitglied ärgern.

Als Personalerin saß ich unzählige Male in ähnlichen Situationen.
Auf der einen Seite: eine Führungskraft, die glaubt, konstruktive Kritik bereits klar formuliert zu haben.
Auf der anderen Seite: ein völlig überraschter Mitarbeitender – ahnungslos, dass überhaupt ein Problem bestand.

Wie kann das sein?

Die Antwort liegt in einem Mechanismus unseres Gehirns.

Warum Kritik oft ins Leere läuft

Unser Gehirn lässt uns glauben, wir hätten die Kritik ausgesprochen, dabei haben wir nur gedacht.
Wenn wir uns ein Gespräch immer wieder vorstellen, entsteht im Gehirn ein Eindruck von Realität. Das gilt für Kritik genauso wie für andere Kommunikationssituationen.

Die kognitive Psychologie spricht von mentaler Simulation:
Wiederholung schafft Vertrautheit – und Vertrautheit wird mit Wahrheit verwechselt.

Was also in Wirklichkeit nur ein innerer Monolog oder ein halb gemurmelter Satz im Vorbeigehen war, wird rückblickend als „klare Kommunikation“ eingestuft.

Ergebnis: Frust, Missverständnisse, keine Entwicklung.

Was Sie zurückhält – und wie Sie das ändern

Viele Führungskräfte haben gute, aber oft unbewusste Gründe, Kritik nicht direkt auszusprechen.
Sie wollen fair sein, keine Spannung erzeugen, vielleicht auch einfach nett wirken. Oft liegt es an unbewussten Mustern:

  • Das Bedürfnis nach Harmonie oder Angst vor Zurückweisung
  • Alte Erfahrungen, in denen Kritik zu Konflikt oder Liebesentzug geführt hat
  • Der Glaube, dass Mitarbeitende „es doch merken müssten“

Im Coaching erkennen Sie diese inneren Bremsen.
Sie lernen, wie Bindungsbedürfnisse und Selbstschutz Ihr Führungsverhalten prägen – und wie Sie trotzdem klar kommunizieren können.

Drei Schritte zu wirksamer Kritik

1. Erst spüren, dann sprechen
Was löst das Verhalten Ihres Gegenübers wirklich in Ihnen aus?
Frustration? Sorge? Ein Gefühl von Überforderung?
Kritik, die in der Hitze des Gefechts kommt, ist selten konstruktiv.
Klarheit über Ihre eigenen Emotionen ist die Basis jeder souveränen Kommunikation.

2. Aufrichtiges Feedback statt Etiketten
Viele sogenannte „Ich-Botschaften“ sind in Wahrheit Du-Kritik im Tarnmantel:

❌ „Ich finde, du bist immer zu spät.“
✅ „Ich merke, dass ich nervös werde, wenn du häufiger nach dem Terminbeginn eintriffst – weil mir Pünktlichkeit in Meetings wichtig ist.“

Wirkliche Ich-Botschaften sprechen Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch an – ohne Schuldzuweisung.
Gutes Feedback sorgt für Verbindung.

3. Werkzeuge, die wirken
Nutzen Sie klare Formulierungen, aktives Zuhören und Rückfragen:

„Was brauchst du, um die Aufgabe fristgerecht zu erledigen?“

„Wie hast du mein Feedback verstanden?“

„Was wäre ein gangbarer nächster Schritt für dich?“

Damit entsteht ein Raum für Entwicklung, nicht für Rechtfertigung. Und damit Raum für Erfolg, statt Frust – auf beiden Seiten.

Was wäre, wenn Kritik nicht mehr schwerfällt?

Was, wenn Sie als Führungskraft Kritik endlich souverän äußern.

Wie hört sich das für Sie an?
Sie lernen, wirksam zu führen ohne Frust. Und Sie fördern echtes Wachstum, bei sich und bei anderen.

Wie würde sich Ihre Führungsrolle verändern, wenn Sie Kritik mit Klarheit und innerer Ruhe aussprechen könnten?

Was brauchen Sie dafür?

Schreiben Sie mir gerne, was Sie daran reizt. Oder was Sie vielleicht bisher zurückhält. Ich freue mich über Ihre Gedanken!

Hier Kontakt aufnehmen


Weiterführende Quellen

Kahneman, D. (2012): Schnelles Denken, langsames Denken – Wie Wiederholung zu gefühlter Wahrheit wird

Schwartz, J., & Begley, S. (2002): The Mind and the Brain – Neuroplastizität und mentale Schleifen

Cuddy, A. (2015): Presence – Mentale Vorbereitung wirkt wie reale Erfahrung

Guillot, A., & Collet, C. (2008): Construction of the motor imagery integrative model in sport, Journal of Applied Sport Psychology – mentale Simulation im Leistungskontext

Nicht perfekt, aber gut!

Caph Coach eröffnet am 2. Mai in den neuen Büroräumen.

Nachdem ich lange nur im Nebenerwerb tätig war, gehe ich nun den Schritt in die Selbstständigkeit.

Früher hätte ich mich nicht getraut zu Eröffnen, wenn nicht alles perfekt ist.

Heute weiß ich: Perfektionismusist eine Spielart des Glaubenssatzes: „Ich bin nicht gut genug“. Oder: „Ich bin nur liebenswert wenn ich 100% Leistung bringe“. Oder: „Nur wenn ich alles kontrolliere, werde ich überleben“.

Doch eins weiß ich: Meine Tätigkeit als Coach erfüllt mich mit Freude, Zufriedenheit und Dankbarkeit – egal ob die Bilder schon an der Wand sind oder nicht.

Meine Klient:innen erhalten wichtige Impulse für ihr Leben, auch wenn noch ein Loch im Teppichboden ist.

Der Raum ist dennoch bereits sehr einladend und hat alles, was eine Coaching-Sitzung braucht.

Also, kommen Sie vorbei und schauen sich meinen herrlich unperfekten, aber richtig guten Raum an!

Am 2. Mai ab 15 Uhr (bitte anmelden unter kontakt@caph.coach oder 0173 2552507)

Und falls Sie auch zu Perfektionismus neigen: Sie sind wertvoll, auch ohne immer 100% zu geben.
Buchen Sie ein Coaching für Unterstützung um Ihre hinderlichen Glaubenssätze aufzudecken und überwinden.

Lieben Sie sich selbst?

Kennen Sie den Text von Charlie Chaplin: „Als ich mich selbst zu lieben begann“?

Falls nicht, sollten Sie ihn unbedingt einmal lesen. Die letzte Strophe heißt:

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das LEBEN!

Wollen Sie genau das erleben? Buchen Sie ein Coaching bei Caph.

Caph – Wege im ICH unterstützt Sie

  • zu lernen, mit Konflikten besser umzugehen
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  • das Leben auf eine völlig neue Art zu entdecken
  • neue Wege zu gehen
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Ich freue mich auf Sie!

Photo by Anthony Garand on Unsplash

Caph – Mein Griff nach den Sternen

„Try shooting for the moon, even if you miss, you`ll land among the stars.“ Norman Vincent Peale
(Deutsch sinngemäß: Nehmen Sie sich Großes vor, selbst wenn Sie es nicht erreichen, wird Großartiges passiert sein.)

Nach den Sternen greifen. Das klingt nach großen Zielen. Und genau die machen uns doch gar nicht produktiv, oder? Kleine Schritte, SMARTE Ziele, Salamitaktik und so weiter. Über all das lesen Sie vielleicht in Blogs, lernen Sie in Zeitmanagement-Seminaren oder hören es von Ihren Führungskräften.

Ich sage: wir brauchen Visionen, um unsere Mission überhaupt zu starten. Und wir brauchen eine Hand, die uns Halt gibt. Und einen Stern, der uns Orientierung bietet.

Und genau das ist Caph.

Im Coaching oder der Beratung finden und konkretisieren wir Ihre Vision. Und wir starten Ihre Mission. Sie finden Stärken in sich, die bisher vielleicht verborgen waren. Oder Sie fassen den Mut, Ihren Weg zu gehen, um Ihr Ziel zu erreichen.

In schwierigen Lebensphasen begleite ich Sie und reiche Ihnen die Hand.

„Wir alle bestehen aus Sternenstaub“, sagte der Astronom Carl Sagan in den 1980er Jahren. „Der Stickstoff in unserer DNA, das Kalzium in unseren Zähnen, das Eisen in unserem Blut und der Kohlenstoff in unserem Apfelkuchen – all diese Elemente stammen aus dem Inneren sterbender Sterne.“

Sie werden feststellen, dass oft das was so weit entfernt scheint, bereits in uns verborgen ist. Greifen Sie nach den Sternen und finden Sie Wege im ICH.